VRR (FreeSync/G-Sync)

VRR erklärt: variable Bildwiederholrate synchronisiert den Monitor mit der Grafikkarte und verhindert Tearing. FreeSync, G-Sync und Adaptive-Sync.

VRR steht für Variable Refresh Rate. Statt mit fester Bildwiederholrate zu laufen, passt der Monitor seine Rate dynamisch an die von der Grafikkarte gelieferte Bildrate an.

Dadurch wartet der Monitor mit dem Bildaufbau, bis die Grafikkarte ein Bild fertig berechnet hat. Das verhindert Tearing, also horizontal versetzte Bildhälften, und vermeidet das Ruckeln von klassischem V-Sync.

Die offene Basis ist VESA Adaptive-Sync, im DisplayPort-Standard verankert. FreeSync ist AMDs Umsetzung auf dieser Basis, G-Sync Compatible die zertifizierte Adaptive-Sync-Variante von Nvidia. Das proprietäre G-Sync nutzt zusätzlich ein Hardware-Modul im Monitor.

Der Vorteil des Hardware-Moduls ist der Synchronisationsbereich: G-Sync mit Modul arbeitet bis hinunter zu 1 Hz, während Adaptive-Sync meist eine Untergrenze um 40 bis 48 Hz hat. Unterhalb dieser Grenze kann Tearing zurückkehren oder das Bild flackern; viele Displays nutzen dann Frame-Verdopplung. FreeSync- und G-Sync-Compatible-Monitore funktionieren in der Praxis oft mit beiden GPU-Herstellern.

  • Adaptive-Sync: offener VESA-Standard, Basis der meisten Lösungen
  • FreeSync: AMDs Umsetzung, breit verfügbar
  • G-Sync: Nvidia, mit oder ohne Hardware-Modul

Relevant ist VRR für jedes Gaming mit schwankender Bildrate, da es Tearing ohne die Nachteile von V-Sync beseitigt.

Verwandte Themen