Input-Lag
Input-Lag erklärt: die Verzögerung zwischen Signaleingang und Darstellung auf dem Bildschirm. Niedrige Werte sind für Gaming entscheidend.
Input-Lag ist die Verzögerung zwischen dem Eingang eines Signals am Monitor und dem Moment, in dem das Bild tatsächlich dargestellt wird. Gemessen wird er in Millisekunden.
Er ist nicht mit der Reaktionszeit zu verwechseln: Die Reaktionszeit beschreibt den Pixelwechsel, der Input-Lag dagegen die gesamte interne Verarbeitungsdauer des Monitors.
Input-Lag entsteht durch die Signalverarbeitung im Monitor, etwa Skalierung, Bildverbesserung oder Overlays. Je mehr Verarbeitung, desto höher die Verzögerung. Ein hoher Input-Lag macht sich als Trägheit zwischen Maus- oder Tastatureingabe und der Reaktion auf dem Bildschirm bemerkbar.
Viele Monitore bieten einen Game-Modus, der die Bildverarbeitung reduziert und den Input-Lag senkt. Auch das Deaktivieren von Bildverbesserern und Overlays hilft. Bei Fernsehern sorgt der separate Spielemodus für deutlich niedrigere Werte.
- unter 10 ms: sehr gut, für kompetitives Gaming geeignet
- 10 bis 20 ms: gut, für die meisten Spiele unkritisch
- deutlich darüber: spürbare Trägheit, vor allem bei schnellen Spielen
Relevant ist niedriger Input-Lag vor allem fürs Gaming und für jede Anwendung mit direkter Eingabe. Für Film und Büroarbeit spielt er praktisch keine Rolle.