Pixelfehler-Klassen (ISO 9241-307)

Pixelfehler-Klassen nach ISO 9241-307 erklärt: definieren, wie viele dauerhaft helle, schwarze oder defekte Subpixel je Million erlaubt sind.

Die Norm ISO 9241-307 regelt, wie viele Pixelfehler ein Display haben darf, bevor es als mangelhaft gilt. Sie definiert dazu mehrere Pixelfehlerklassen, jeweils bezogen auf eine Million Bildpunkte.

Pixelfehler sind Bildpunkte, die nicht korrekt schalten. Die Norm löste die ältere ISO 13406-2 ab und dient Herstellern und Käufern als gemeinsame Referenz für Garantiefälle.

Die Norm unterscheidet drei Fehlertypen: Typ 1 ist ein dauerhaft leuchtender (weißer) Pixel, Typ 2 ein dauerhaft schwarzer (toter) Pixel, und Typ 3 sind Subpixelfehler, bei denen einer der roten, grünen oder blauen Subpixel dauerhaft an oder aus ist.

Darauf bauen die Klassen auf: Klasse 0 erlaubt gar keine Pixelfehler und ist sehr selten und teuer. Klasse I ist streng und lässt nur wenige Fehler zu. Die Klassen II bis IV erlauben mit steigender Nummer zunehmend mehr Fehler. Die meisten Consumer-Monitore werden nach Klasse II gefertigt, weshalb einzelne Subpixelfehler oft kein Garantiefall sind.

  • Typ 1: dauerhaft heller Pixel
  • Typ 2: dauerhaft schwarzer Pixel
  • Typ 3: Subpixelfehler in Rot, Grün oder Blau

Relevant sind die Klassen beim Kauf und bei Reklamationen. Vor einer Beanstandung lohnt der Blick auf die vom Hersteller zugesicherte Klasse, da viele Geräte nur Klasse II garantieren.

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