OLED-Panel

OLED-Panel erklärt: selbstleuchtende Pixel ermöglichen perfektes Schwarz, unendlichen Kontrast und sehr schnelle Reaktionszeiten.

OLED steht für Organic Light Emitting Diode. Anders als bei LCD leuchtet hier jeder Bildpunkt selbst und benötigt kein Hintergrundlicht. Pixel, die Schwarz darstellen sollen, schalten sich komplett ab.

Daraus folgt die wichtigste Eigenschaft: perfektes Schwarz und ein theoretisch unendlicher Kontrast, weil kein Restlicht durchscheint.

Da jedes Pixel einzeln gesteuert wird, gibt es keinen Lichthof und kein Blooming wie bei hintergrundbeleuchteten LCDs. Der Kontrast ist exzellent, und die Reaktionszeiten liegen im Bereich von Sekundenbruchteilen, deutlich unter jedem LCD. Auch die Blickwinkel sind sehr weit.

Die Schwächen liegen in der Maximalhelligkeit bei großen hellen Flächen, der möglichen Einbrenngefahr bei statischen Inhalten und einem höheren Preis. Hersteller begegnen dem Einbrennen mit Pixel-Shift und Logo-Dimming.

  • Vorteile: perfektes Schwarz, höchster Kontrast, sehr schnell, weite Blickwinkel
  • Nachteile: Einbrenngefahr, begrenzte Vollbild-Helligkeit, teurer

Relevant ist OLED für Film, Gaming und HDR-Inhalte mit hohem Kontrastanspruch. Die zwei verbreiteten Bauarten sind WOLED mit weißem Subpixel und QD-OLED mit Quantenpunkt-Schicht.

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