IPS-Panel

IPS-Panel erklärt: weite 178-Grad-Blickwinkel, farbstabil und blickwinkelstabil, dafür nur etwa 1000:1 Kontrast und Glow im Dunkeln.

IPS steht für In-Plane Switching, eine LCD-Bauart, bei der die Flüssigkristalle parallel zur Panelebene angeordnet sind. Diese Struktur ist der Grund für die typischen IPS-Eigenschaften: sehr weite Blickwinkel und stabile Farben.

IPS gilt als Allrounder-Technik und ist heute der häufigste Panel-Typ in Mittelklasse- und Profimonitoren. Im Test fällt vor allem auf, dass Farbe und Helligkeit auch von der Seite kaum kippen.

Der größte Vorteil von IPS sind die Blickwinkel von etwa 178 Grad horizontal wie vertikal. Farben bleiben über die gesamte Fläche und auch bei seitlicher Betrachtung konsistent, weshalb IPS für Bildbearbeitung und Grafik gesetzt ist.

Die Schwäche liegt beim Kontrast: Typische IPS-Panels erreichen rund 1000:1, also deutlich weniger als VA. Schwarz wirkt im abgedunkelten Raum eher dunkelgrau. Dazu kommt der IPS-Glow, ein blasses Aufleuchten an den Ecken bei dunklen Inhalten.

  • Vorteile: weite Blickwinkel, farbtreu, gute Reaktionszeiten in modernen Modellen
  • Nachteile: niedriger Kontrast, IPS-Glow, schwächeres Schwarz als VA

Relevant ist IPS überall dort, wo Farbgenauigkeit und Blickwinkelstabilität zählen: Foto- und Videobearbeitung, Büroarbeit an mehreren Monitoren und gemischte Nutzung. Schnelle IPS-Panels eignen sich inzwischen auch fürs Gaming.

Verwandte Themen